Sichtbetonbauwerke
08:30 - 09:10 Uhr

Gestalten von Sichtbeton mit Weißzement – Dyckerhoff Weiss

Dipl. Bauing. (FH) Christian Bechtoldt

Sichtbeton hat sich aus konstruktiven, gestalterischen und wirtschaftlichen Gründen in vielen Bereichen des Ortbeton- und Fertigteilbaus durchgesetzt. Sichtbeton ermöglicht eine ansprechende, beständige und wartungsfreie Oberfläche.

Je nach gewünschter Wirkung bestehen, einzeln oder in Kombination, folgende Möglichkeiten der Gestaltung der Ansichtsflächen:

  • Schalhaut (z.B. glatt oder texturiert)
  • Betonzusammensetzung (z.B. farbiger Beton)
  • Bearbeitung (z.B. Stocken, Waschen)

Im Bereich der Betonfertigteile hat sich Beton zu einem leistungsfähigen Hochtechnologiebaustoff entwickelt, der ein breites Spektrum an Möglichkeiten eröffnet. Man spricht hier auch von „Architekturbeton“.

Die üblichen Zemente besitzen graue Farben in den verschiedensten Nuancen.
Weitaus größeren gestalterischen Spielraum erlaubt dagegen der Weißzement „Dyckerhoff Weiss“. Dieser weiße Portlandzement entsteht durch eine spezielle Rohstoffauswahl (niedriger Eisenoxidgehalt), ein besonderes Ofenkonzept (Brennstoffe, Kühlung) und schlussendlich ein für dieses Verfahren geeignetes Mahlkonzept (hochlegierte Stähle).

Beton besteht zu ca. 70 Vol.-% aus Gesteinskörnungen. Die Komponente „Gestein“ kann daher für den farbigen Beton ein ganz entscheidende Rolle spielen und durch eine Bearbeitung der Betonoberflächen zur Geltung kommen.

Gleichmäßige Mehlkorn- und Feinstsandanteile < 0,25 mm sind für die farbliche Wirkung schalungsglatter Betone von besonderer Bedeutung. Gerade beim Einsatz von Weißzement spielt die Farbe von Mehlkorn- und Feinstsand (bis 0,25 mm) sowie des Sandes (0 - 2 mm oder 0 - 4 mm) eine wichtige Rolle. So ergibt gelber Sand einen warmen Weißton und grauer Sand einen kalten Weißton.

Durch die Zugabe von Pigmenten in die Betonmischung kann der gewünschte Farbton des Zementsteins zusätzlich ausgesteuert werden. Pigmente treten beim Einsatz von Weißzement brillanter als bei Grauzement  in Erscheinung und ermöglichen eine sparsamere Pigmentdosierung.

Der Wunsch nach möglichst einheitlicher Farbgebung ist ein häufig diskutierter Aspekt. Dies lässt sich durch den Einsatz von möglichst hellen Betonen, bearbeiteten und/oder strukturierten Betonoberflächen erzielen.

Beton ist in seiner Vielseitigkeit ein kaum zu überbietender Baustoff. Mit seiner nahezu unbegrenzten Formbarkeit und Farbvielfalt bietet Sichtbeton alle Möglichkeiten kreativer Gestaltung.

11.06.2012 C. Bechtoldt

Christian Bechtoldt studierte Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt konstruktiver Ingenierbau an der FH Frankfurt a.M..
Seit 1994 ist er bei der Dyckerhoff AG tätig, wo er mit Aufgaben als Projektleiter in der Baustoffentwicklung und als Produktmanager im Vertrieb betraut war.
Seit 2003 ist er bei der Dyckerhoff AG als Verkaufsleiter und technischer Berater für Dyckerhoff Weiss und Flowstone tätig.

09:10 - 09:50 Uhr

Klassifizierung von Sichtbeton

Horst Erler
  • Klassifizierung von Sichtbeton
  • Erläuterung der Sichtbetonklassen SB1 - SB4 - worauf sollte der Planer bei der Ausschreibung achten
  • Einflussgrößen auf Sichtbetonflächen, wie Klima, Beton, Schalung und Trennmittel
  • Gestaltungsmöglichkeiten der Oberfläche - Schalung, Oberflächenbehandlung oder Farbe
  • Schalhautklassen und Umgang mit der Schalung. (z.B. Schalungsfugen und Stöße)
  • Trennmittelauftrag und Betonrezeptur
  • Vorgehensweise beim betonieren und verdichten
  • Nachbehandlung und Schutz der Flächen.
  • Abnahme der Sichtbetonfläche.

Horst Erler

Ausbildung:
Maurer, Betonprüfer, E-Schein (und erweiterte betontechnologische Ausbildung)

1986 Baustoffprüfer Rohrbach Zement
1990 Entwicklung Spezialbindemittel Rohrbach Zement
1993 Leiter Betontechnik Rohrbach Zement
seit 2004 Produktmanager bei der Holcim (Süddeutschland) GmbH

09:50 - 10:10 Uhr Kaffeepause
10:10 - 10:50 Uhr

Sichtbeton - Erkenntnisse aus der Praxis

Dipl.-Ing. Hannes Fiala

Eine ganze Generation junger Architekten hat den „Sichtbeton“ wieder entdeckt und diese Möglichkeit zur Gestaltung von Fassaden genutzt.

Die erneute Aktualität des Sichtbetons, die veränderten Bedingungen, neue Baumaterialien für seine Herstellung sowie der Gestaltungswille der Planer haben neue Regelwerke erforderlich gemacht, die den aktuellen Stand der Technik wieder spiegeln.

Einige Phänomene, die bei der Herstellung von Sichtbeton aufgetreten sind konnten nicht erklärt werden, so dass auch Forschungsbedarf entstand, um die Wechselwirkung z. B. von Schalhaut und Entschalungsmittel in der Betonrandzone darzustellen.

Der Begriff „Sichtbeton“ wurde von Bauingenieuren vor mehr als einem halben Jahrhundert geprägt und er wurde stets als Überbegriff für Betonflächen mit Anforderungen an deren Aussehen verwendet.

Mit wenigen Worten im Leistungsverzeichnis das gleiche Bild von Sichtbeton im Kopf des Anbietenden bzw. ausführenden Auftragnehmers zu erzeugen, ist geradezu unmöglich.

Hilfen bieten Erprobungs- und Referenzflächen, die im Vorfeld der Bauausführung unter Baustellenbedingungen gefertigt und von den beteiligten Parteien beurteilt und letzthin als vertraglich geschuldetes Soll festgelegt werden.

Nur die Zusammenarbeit und Sorgfalt aller Beteiligten vom Planer bis zum Bauausführung einschließlich aller Sonderfachleute ermöglicht das vorgegebene Qualitätsniveau des Sichtbetons zu erreichen.

Hannes Fiala ist in Wien geboren und studierte Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Tiefbau in Österreich.

Anschließend war er im Forschungsinstitut der Deutschen Zementindustrie in Düsseldorf als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

Von 1967 bis 1987 war er Leiter des Bauchtechnischen Zentrallabors der Bauunternehmung Polensky und Zöllner in Frankfurt am Main und für den Beton auf den einzelnen Baustellen auch weltweit verantwortlich.

Seit 1987 ist er als öffentlich vereidigter Sachverständiger auf dem Gebiet Betontechnologie, Betonschäden und Sichtbeton selbständig tätig.

Seit 2007 ist er Seniorpartner im Büro der Sachverständigen Fiala – Golar im Rhein -Main - gebiet.

Er leitete den Prüfungsausschuss zur Bestellung von Sachverständigen auf dem Gebiet Beton bei der IHK Hannover und ist Prüfbeauftragter der Gütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken in Rheinland Pfalz.

Am Merkblatt Sichtbeton 2004 des DBV – BDZ hat er maßgebend mitgearbeitet.

In zahlreichen Vorträgen, Büchern und Veröffentlichungen behandelt er die Themen Sichtbeton und Betonschäden und deren Instandsetzung und hier insbesondere die Aufgaben und Verantwortlichkeiten zwischen den Beteiligten am Bau.

10:50 - 11:30 Uhr

„Sichtbeton in Perfektion“ – Umsetzung anspruchsvoller Sichtbeton‐Architektur am Staatstheater Darmstadt

Dipl.‐Ing. (FH) Albrecht Obergfell

Der nachfolgende Artikel beschreibt Arbeitsvorbereitung, Auswahl geeigneter Schalungen und Rüstungen sowie sonstige Maßnahmen für die umfangreichen neu herzustellenden Sichtbeton-Bauteile im Zuge der Generalinstandsetzung der Tiefgarage des Staatstheaters Darmstadt.

Der Autor, Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Obergfell, ist Technischer Leiter des Schalung-Rüstung-Service (SRS) Plochingen der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Bereich Süd - Niederlassung Stuttgart.

11:30 - 12:10 Uhr

Beton: fabelhaft ‐ fehlerhaft

Christian Egenter

Es sind gerade die kleinen Makel und Fehlerchen die Beton zu dem machen was er ist:
Ein einzigartiger Werkstoff mit Charme, Charakter und schier unendlichen Möglichkeiten.

Der Beton
In den letzten Jahrhunderten haben sich die technischen Möglichkeiten erheblich verändert; Seit den 1990-er Jahren hat sich Beton zu einem Hightech-Baustoff entwickelt und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht ab zu sehen.
Mit Entwicklung des so genannten „selbstverdichtenden Betons“ – auch SCC genannt – sind filigrane und schlanke Bauteile mit einer nahezu porenfreien Oberfläche möglich geworden, welche ihren Einsatz in Küche, Bad oder als Objektmöbel finden.
Seine hohe Dichte, extreme Biegezugwerte und die damit verbundene Witterungsbeständigkeit erlauben gestalterische Extravaganz im Fassadenbau und in der Gestaltung öffentlicher Anlagen. Eine weitere zukunftweisende Innovation entwickelt sich derzeit im Bereich des Textilbetons. Hier wird die Stahlarmierung durch Textile Faser ersetzt, was für deutlich höhere biegezugwerte sorgt und noch schlankere Geometrien ermöglicht.
Aber auch herkömmliche und sogar historische Rezepturen haben nach wie vor ihren eigenen Reiz. So können beispielweise mit „Stampfbeton“ oder „Ausfallkörnungen“ ganz besondere, grobe und strukturierte, Oberflächen geschaffen werden.
Das individuelle Einstellen der jeweiligen Betonrezeptur ermöglicht zudem eine breite, nahezu unendliche Farbpalette.
Die Wahl der Schalhaut – diese ist immer das Spiegelbild der späteren Betonoberfläche – bietet einen weiteren Aspekt der Gestaltungsmöglichkeit. So können Texturen von Stoffen, Hölzern, Pflanzen oder freien Grafiken dem Objekt einen unverwechselbaren Charakter verleihen.
Zu guter Letzt ist es die Oberflächenbehandlung welche dem Beton sein schlussendliches optisches und vor allem haptisches Erscheinen verleiht; durch absäuern oder strahlen, schleifen und polieren, ölen oder wachsen wird die Oberfläche schmeichelnd, kratzig oder glänzend.

Die Manufaktur
1997 als „Künstlerwerkstatt“ in einem Hinterhof gegründet hat sich Villa Rocca in den vergangenen Jahren zu einer kleinen und feinen Manufaktur entwickelt.
Heute entstehen in unseren Werkhallen alle erdenklichen Betonobjekte in akribischer Handarbeit, unter Verwendung moderner Maschinen und eigens entwickelter Techniken. Unsere Schreiner, Betonbauer, Schlosser und Steinmetze widmen sich jedem Auftrag mit Begeisterung und der nötigen Liebe fürs Detail.
Jede Gussform wird individuell gefertigt, die Armierung exakt darauf angepasst, der Beton eigens dafür gemischt, dem Ausschalen die nötige Zeit gewidmet und die finale Nachbehandlung mit größter Sorgfalt und Muße durchgeführt.
Nur so können Objekte von höchster Qualität entstehen.

Unser Leistungsspektrum reicht von der persönlichen Beratung, über Entwurf und Planung bis hin zu Lieferung und Montage. Auch Jahre später stehen wir Ihnen für eine Revision Ihrer Möbel zur Verfügung.

Unsere Produktion sind mit modernen Maschinen zur Holz-, Stahl- und Betonverarbeitung ausgestattet, wir haben ein kleines Labor für Experimente und feinen Modellbau und sind somit in der Lage von kleinen Accessoires bis hin zu Tonnen schweren Bauteilen alles aus einer Hand zu erledigen.
Die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten setzt ein übergreifendes Wissen über verwendbare Materialien, experimentelles Denken und Handeln und ein Netzwerk von speziellen Zulieferern voraus; nur so ist es möglich dem groben Baustoff ein edles Erscheinungsbild zu verleihen.

In den vergangenen Jahren haben wir uns viel Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit Beton angeeignet. Heute verstehen wir den Baustoff, wissen um die nahezu grenzenlosen Möglichkeiten und sind somit in der Lage komplexe Herausforderung an zu nehmen und zu meistern.

Wir verstehen Beton wie kein Anderer.

Werdegang von Christian Egenter

Geboren am 03.06.1072 in Freiburg im Breisgau.
Mutter: Christel Egenter, geb. Lang, Textiltechnikerin und Mutter
Vater: Peter Egenter, Bauingenieur, GF Firma Egenter Betonfertigteile, Freiburg

Wertereiche Kindheit in geborgener Familie; Erlebnis von Kreativität und Weltoffenheit. Erste Kontakte zum Bauen und Handwerken in den Produktionsstätten der Firma F.Egenter GmbH.
Mit zunehmenden Alter erste „Samstags-Jobs“ und leibhaftes Erleben der Geschäftswelt. Im Jahre 1995 Herrichten des ehemaligen Schrauben- und Werkzeuglagers der Firma Egenter zur kleinen Werkstatt. Erste Versuche mit Beton und Holz, kleinere Arbeiten für die Familie und Freunde, erste kleinere Verdienste; nebenher „Schrauben“ an alten Autos. Einige Reisen nach Asien, in Europa und Australien haben ebenfalls den Horizont erweitert und zu globalen Ansichten geführt. Der Entschluss ein eigenes Geschäft auf zu bauen viel schon früh; während des Zivildienst bot sich die Zeit diesen Entschluss in die Tat umzusetzen. „Ernst“ wurde dieses Vorhaben letztendlich 1996/97 mit dem ersten offiziellen Auftrag: Die Herstellung kleiner Regalkuben für das Freiburger Strickmodenlabel Ane Kenssen.

Bildungsweg:

1979 Grundschule Reinhold Schneider, Freiburg
1983 Bertholdgymnasium, Freiburg
1987 Wechsel auf Angell Gymnasium, Freiburg
1990 Erwerb der Mittleren Reife am Angell Gymnasium
1991 Beginn einer Maurer und Betonbauerlehre, Hopp + Hoffmann, Freiburg
1992 Wechsel zur Firma Sänger, Freiburg
1993 Erwerb des Gesellenbriefes als Maurer und Betonbauer
1994 Geselle bei der Firma Egenter Fertigteile, Freiburg
1995 Zivildienst in der Altenwohnanlage Laubenhof, Freiburg
1995 erste Versuche in der eigenen Hinterhofwerkstatt, (Oldtimer, Beton)
1997 Geselle bei der Firma Egenter Fertigteile, Freiburg
1997 Gewerbeanmeldung und Gründung der Villa Rocca, „Wohnideen aus Beton“
1998 Beginn der Meisterschule als Maurer und Betonbauermeister
1999 Erwerb des Meisterbriefes
seit 1999 selbstständig mit Villa Rocca tätig
seit 2002 Gründung der Villa Rocca OHG, Gesellschafter A. Knobel & C. Egenter
2011 Ausstieg von A. Knobel aus der OHG und Gründung der Villa Rocca e.K.

12:10 - 13:30 Uhr Mittagspause
13:30 - 14:10 Uhr

Schäden an Sichtbetonoberflächen – eine Herausforderung zwischen Instandsetzung und Betonkosmetik

Dipl.‐Ing. Jana Schütten

Die Sichtbetonfläche ist der sichtbar bleibende Teil, der die Merkmale der Gestaltung und Herstellung erkennen lässt und die architektonische Wirkung eines Bauteils oder Bauwerks maßgebend bestimmt.

Eine Reparatur der sichtbar bleibenden Betonbauteile ist demzufolge ein wichtiges Element. In Abhängigkeit vom Reparaturmaterial kann die fertige Oberfläche vollkommen glatt, rau oder strukturiert sein.
Fehlerhafte Verarbeitung und Zusammensetzung des Betons können zu Hohlstellen, Lunkern oder zum Ausbluten des Zementleims führen. Auch spätere Schäden an Sichtbetonflächen, die z.B. durch betonschädigende Medien hervorgerufen werden, benötigen eine fachgerechte Reparatur. Jedoch können Ausbesserungen auch zu einer qualitativen Verschlechterung führen. Dies ist nicht nur dem handwerklichen Geschick der Verarbeiter geschuldet. Dem eingesetzten Reparaturmörtel kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Die Industrie bietet heutzutage eine große Farbpalette von Spezialspachteln mit entsprechenden Verarbeitungstechniken an.
Einerseits bevorzugen Ausschreiber und Architekten immer mehr Spachtel zur Reparatur von Sichtbeton, die spezielle Anforderungen erfüllen sollen. Diese sind z. B. Frost-, Tausalzbeständigkeit, Chlorid- und Feuerbeständigkeit sowie hohe Endfestigkeiten. Hier werden Spachtel zur Instandsetzung eingesetzt. Andererseits sind optische Korrekturen durch den Einsatz von Spachteln mit mehreren Farbtönen unverzichtbar. Das perfekte und gepflegte Äußere wird in diesem Fall durch betonkosmetische Maßnahmen erzielt.
Es stellt sich nun die Frage: Betoninstandsetzung oder Betonkosmetik? In diesem Vortrag werden zuerst Schäden an Sichtbetonoberflächen in Kürze behandelt. Daraus werden Anforderungen zur Sichtbetonreparatur erarbeitet. Ferner werden die europäischen Normativen, die Betoninstandsetzung und Betonkosmetik regeln, angeschnitten, um danach die Fragestellung „Betoninstandsetzung oder Betonkosmetik?“ beispielhaft entscheiden zu können.

Dipl. – Ing. Jana Schütten
Construction Chemicals
MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. KG
Am Kruppwald 1-8
46238 Bottrop
Germany
Tel + 49 2041 101 527
Fax + 49 2041 101 588
Mobile: +49 172 259 5650
jana.schuetten@mc-bauchemie.de
www.mc-bauchemie.de

14:10 - 14:50 Uhr

Sichtbeton – Gestaltungsmöglichkeiten und Ausführungshinweise

Dipl.‐Ing. Alexander Grünewald

Weitere Informationen zu dieser Vortragsveranstaltung erhalten Sie in Kürze...

14:50 - 15:20 Uhr Kaffeepause
15:20 - 16:00 Uhr

Einsatz von Strukturmatrizen bei Ortbetonbauwerken

Dipl.-Ing. (FH) Eberhard Renner

Weitere Informationen zu dieser Vortragsveranstaltung erhalten Sie in Kürze...

16:00 - 16:40 Uhr

TORKET Relief© Oberflächengestaltung mit Spritzbeton

Dipl.-Ing. (FH) Erich Erhard

Die Anwendung des Spritzbetonverfahrens ist für die Instandsetzung und Verstärkung von Bauwerken Stand der Technik und wird millionenfach angewandt. Auch der Bau von Schalentragwerken ist eine Spritzbetondomaine.

Weniger bekannt ist die Tatsache, dass mit Spritzbeton auch optisch ansprechende Flächen und Strukturen geschaffen werden können. Vereinzelt wird Spritzbeton bewusst zur Gestaltung von Fassaden eingesetzt. Neu ist die Methode TORKRET Relief®, bei der profilierter Spritzbeton bewusst als Sichtbeton verwendet wird. In Kombination mit einer temporären, in die Oberfläche eingelegten Matrize, eröffnen sich interessante gestalterische Perspektiven und Möglichkeiten. Creative, geometrische Formen oder Natursteinmauer- und Werksteinmaueroptik können damit auf einfache und wirtschaftliche Weise als mehrfarbiges Relief in der Betonoberfläche abgebildet werden. Insbesondere Ingenieurbauwerke und statisch relevante Bauteile werden künftig neben dem technischen Anspruch dauerhaft und resourceschonend mit Spritzbeton auch optisch aufgewertet werden. An Hand von zahlreichen Ausführungsbeispielen werden erste Anwendungen erläutert.

Dipl.-Ing. Erich Erhard
Studium des Bauingenieurwesens an der FH Würzburg, seit 1983 bei der Torkret AG, zunächst als Bauleiter, ab 1995 Niederlassungsleiter, seit 2007 Technischer Leiter der Torkret Substanzbau AG.
erhard@torkret.de

17:00 - 20:00 Uhr Awardveranstaltung