Infrastruktur
08:40 - 09:20 Uhr

Partielle, geschlossene Kanalsanierung auf Kompressionsbasis

Mark Biesalski

Die Anforderungen an die Lebenserwartung für neuverlegte Rohrsysteme sind hoch. Reparaturverfahren in geschlossener Bauweise für Rohre und Leitungen müssen heute diesen Anforderungen gerecht werden. Das Quick-Lock System aus bewährten Materialien hat sich seit über 15 Jahren als nachhaltiges Rohr-Sanierungsystem bewährt.

Auf Bauchemie wird gänzlich verzichtet, die Abdichtung erfolgt rein auf Kompressionsbasis eines Elastomers. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig, auch Schlauchlinersysteme werden mit diesem Verfahren heute dicht und betriebssicher an das Altrohr angebunden.

Mark Biesalski:
40 Jahre, staatl. gepr. Bautechniker
seit 2004 Vertriebsleiter Uhrig Kanaltechnik GmbH
seit 2010 Leiter der Uhrig Kanaltechnik GmbH
als Referent auf zahlreichen Fachveranstaltungen zum Thema "Energie aus Abwasser" und "Reparaturverfahren in der geschlossenen Kanalsanierung"

09:20 - 09:50 Uhr

Prävention im Bauwesen an Beispielen der technischen Infrastruktur

Prof. Dr. Andreas Gerdes

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09:50 - 10:10 Uhr Kaffeepause
10:10 - 10:50 Uhr

Innovative Regenwasserbewirtschaftung

Dipl.-Ing. Rudolf Töws

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10:50 - 11:30 Uhr

Grabenlose Sanierungen von Abwasserkanälen aus der Praxis

Dipl.-Ing. (FH) Andreas Keck

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11:30 - 12:10 Uhr

Fugenabdichtungen für Weiße Wannen – richtig geplant und fachgerecht ausgeführt

Prof. Dr.‐Ing. Rainer Hohmann

Voraussetzung für ein funktionierendes Fugenabdichtungssystem ist die Planung der Fugenabdichtung einschließlich aller Detailpunkte sowie deren fachgerechter Einbau.

Leider wird oftmals sowohl bei der Planung der Fugenabdichtung als auch beim Umgang auf der Baustelle gegen einfachste Regeln verstoßen. Details werden nicht oder nur unzureichend durchdacht und geplant, Lösungen von Detailfragen werden der Baustelle überlassen und der Einbau des Fugenabdichtungssystems ist oftmals nicht fachgerecht. Ursache hierfür sind neben Kosten- und Zeitdruck häufig nicht ausreichende Kenntnisse über die Abdichtungssystemen und deren Besonderheiten. Der Vortrag bietet einen Überblick über die verschiedenen Fugenabdichtungssysteme und gibt Hinweise für die Planung sowie den Umgang auf der Baustelle.

Prof. Dr.-Ing. Rainer Hohmann, FH Dortmund:

  • Mitglied im DIBt SVA "Bauwerks- und Dachabdichtung"
  • Obmann im Ausschuss DIN 18197 „Abdichten von Fugen in Beton mit Fugenbändern“ und DIN 18541 „Fugenbänder aus thermoplastischen Kunststoffen zur Abdichtung von Fugen in Ortbeton“
  • Mitglied im Ausschuss DIN 7865 „Elastomer-Fugenbänder zur Abdichtung von Fugen in Beton“
  • Mitglied im DAfStb-Unterausschuss „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“
  • Mitglied im DBV AK „Hochwertige Nutzung von Räumen in Untergeschossen aus Beton“
  • Mitglied im DBV AK „Injektionsschlauchsysteme und quellfähige Einlagen für Fugen“

12:10 - 13:30 Uhr Mittagspause
13:30 - 14:10 Uhr

Baugruben für Schleusenbauwerke

Dr.-Ing. Markus Herten

In der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sind über 300 Schleusen in Betrieb. Auch ohne Ausbau der Wasserstraßen besteht aufgrund der Altersstruktur der Schleusen, von denen ca. 30 % über 80 Jahre alt sind, mittelfristig ein großer Bedarf an Schleusenneubauten.

Neben denen, die Ihre Nutzungsdauer überschritten haben, kommen die Schleusen hinzu, die den heutigen Anforderungen bezüglich der Abmessungen und Leistungsfähigkeit nicht mehr genügen. Bei der Instandsetzung bzw. beim Neubau dieser Schleusen ist häufig eine tiefe Baugrube in oder neben der Wasserstraße erforderlich. Dabei sind die Randbedingungen aufgrund höherer Wasserspiegel bzw. Grundwasserstände sowie der Aufrechterhaltung der Schifffahrt gegenüber dem Bau der Bestandsbauwerke deutlich verschärft. Es werden Planungsgrundlagen und Konzepte für die Herstellung von Schleusenbaugruben vorgestellt, die sich in Abhängigkeit von den Randbedingungen, wie der Geologie, dem Grundwasser, der Art der Wasserstraße, dem Schleusensystem, der Nachbarbebauungen und der Schifffahrt, ergeben.

14:10 - 14:50 Uhr

Mehrkosten bei der Instandsetzung von Trinkwasserbehältern durch gute Planung vermeiden

Andreas Stahl

Bauwerke, die zur Speicherung von Trinkwasser dienen, werden genauso wie Brücken, Tunnel oder Türme den Ingenieurbauwerken zugeordnet.

Bei der Sanierung eines Trinkwasserspeichers muss im Gegensatz zum Neubau die Planungs- und Ausführungsleistung an einer Bausubstanz im Bestand durchgeführt werden. In diesem Umfeld existieren eine Vielzahl von Parametern, die nicht eindeutig festgestellt oder pauschaliert werden können. Das führt in der Ausführungsphase einer Instandsetzung zu zusätzlich notwendigen Leistungen des Unternehmers. Nicht nur aus den daraus resultierenden Vergütungsansprüchen entsteht ein Konfliktpotential zwischen Auftraggeber (Betreiber), Planer und Auftragnehmer (Unternehmer). Sowohl Planern als auch Betreibern soll die Möglichkeit gegeben werden, anhand von Beispielen aus dem Baustellenalltag eines ausführenden Unternehmens mögliche Ursachen für spätere Mehrkosten/ Nachträge zu erkennen und das Risiko ungeplanter Kosten im Verlauf von Sanierungsarbeiten zu minimieren. Eine fachspezifisch qualifizierte Zustandsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil. Sie dient als effizientes Mittel, um nicht unmittelbar sichtbare Ursachen für potentielle Mehrkosten aufzudecken und eine nachhaltige, kosteneffiziente Sanierung zu ermöglichen.

14:50 - 15:20 Uhr Kaffeepause
15:20 - 16:00 Uhr

Tragfähigkeitserhöhung und Anhebung von Fundamenten und Betonböden durch Injektion expandierender Kunstharze

Harald Bernhard

Mit ca. 40 Jahren Anwendungserfahrung wird eine international patentierte Technologie zur Betonbodenanhebung und zur Stabilisierung von Fundamenten im Markt angeboten.

Das flüssige URETEK-Expansionsharz wird unter die Bodenplatte bzw. in den Baugrund unter die Fundamente injiziert. Es füllt durch die sekundenschnelle Volumenzunahme evtl. vorhandene Hohlräume auf und verdichtet den anstehenden Boden. Abgesackte Betonböden und Fundamente lassen sich millimetergenau anheben. Dabei wird zwischen zwei Verfahren unterschieden:

  1. FloorLift-Methode
    • Anhebung abgesackter Betonböden
    • Hohlraumauffüllung unter Betonböden
    • Stabilisierung von Fugen in Betonböden
  2. DeepInjection-Methode
    • Baugrundverstärkung unter instabilen Fundamenten
    • Verdichtung locker gelagerter Böden
    • Anhebung abgesackter Fundamente

Der Nutzen für den Bauherren oder Objektinhaber liegt auf der Hand:

  • hohe Präzision durch Laserkontrolle
  • Zeitaufwand je Objektgröße von einigen Stunden bis zu wenigen Tagen
  • Sanierung bei laufendem Betrieb
  • Unmittelbare Belastbarkeit sofort nach Arbeitsende
  • dauerhafte Erhöhung der Tragfähigkeit
  • hohe Umweltverträglichkeit

Die Einsatzgebiete der URETEK-Verfahren sind vielfältig:

  • Privater, gewerblicher und öffentlicher Wohnungsbau
  • Industrieböden
  • Straßen, Autobahnen, Brückenrampen
  • Start- und Landebahnen (Flughafen)
  • Spezialprojekte, z.B. Silos, Wasserspeicher

Harald Bernhard, Geschäftsführer URETEK Deutschland GmbH

16:00 - 16:40 Uhr

Neues Verfahren zur Abdichtung von Rissen und Arbeitsfugen

Dipl.-Ing. Jürgen Krams

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