| 08:40 - 09:20 Uhr |
Dipl.-Ing. Thomas Fackler,schlaich bergermann und partner |
Eisenbahnbrücken – neue Entwicklungen und KonstruktionenDipl.-Ing. Thomas FacklerDas Image der Brücken der Deutschen Bahn ist einerseits geprägt von den Typenbrücken nach der sogenannten Rahmenplanung und andererseits von den Brückenklassikern aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert, wobei es Letztere eher in den jeweiligen Brückenkalender für das neue Jahr schaffen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber schnell, dass gerade in letzter Zeit eine Vielfalt an interessanten Bahnbrücken entstanden ist, die den deutschen Bahnbrückenbau auf hohem internationalem Niveau zeigt. Dipl.-Ing. Thomas Fackler |
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| 09:20 - 10:00 Uhr |
Weitere Informationen
Dr.-Ing. Arnold Hemmert-Halswick,BASt Bundesanstalt für Straßenwesen |
BrückenübergängeDr.-Ing. Arnold Hemmert-HalswickFahrbahnübergänge von Brücken, kurz Brückenübergänge, sind bei einer größeren Brücke die Schnittstelle zwischen Brücke und Straße. Die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten (ZTV-ING) enthalten in Verbindung mit den entsprechenden Technischen Lieferbedingungen (TL) und Technischen Prüfvorschriften (TP) die Regeln, mit denen in Deutschland Fahrbahnübergänge in Brücken eingebaut werden können. In Kürze stehen Europäische Regeln zur Verfügung, so dass eine Angleichung in Europa erreicht wird. Dr.-Ing. Arnold Hemmert-Halswick ist Referatsleiter Stahlbau, Korrosionsschutz in der Abteilung Brücken- und Ingenieurbau der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach. Er bearbeitet und betreut Forschungsprojekte für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und ist an der Erstellung der Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten beteiligt. Die Aufgaben des Referats sind auch die Brückenausrüstung, die Verankerung von Fahrzeugrückhaltesystemen auf Brücken, Beläge, Fahrbahnübergänge und Lager. |
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| 10:00 - 10:20 Uhr | Kaffeepause | |||||||||||||||||||
| 10:20 - 11:00 Uhr |
Weitere Informationen
Dr.-Ing. Ioannis Retzepis,Krebs und Kiefer Beratende Ingenieure für das Bauwesen GmbH |
Nachrechnung von Massivbrücken – Möglichkeiten und GrenzenDr.-Ing. Ioannis RetzepisBei Berücksichtigung der Altersstruktur der Brückenbauwerke in Deutschland und der heutigen, drastisch gestiegenen Verkehrsbelastung ist die Nachrechnung bestehender Bauwerke erforderlich. Dies ist insbesondere der Fall, wenn z.B. im Rahmen von Brückeninspektionen nach DIN 1076 Anzeichen von Schädigungen erkennbar werden. Grundlage solcher Nachrechnungen ist für den Bereich der Eisenbahnbrücken die bereits seit Jahren zur Verfügung stehende Richtlinie 805 der DB AG. Mit der neu erschienenen Richtlinie zur Nachrechnung von Straßenbrücken im Bestand (sog. Nachrechnungsrichtlinie) des BMVBS ist nun dieser Schritt auch für den Straßenbrückenbau vollzogen. An Beispielen von Brücken mit teilweise erheblicher Schädigung wird die Vorgehensweise bei der Nachrechnung von Spannbetonbauwerken demonstriert. Gleichzeitig werden auch die Grenzen der Nachrechnung sowie offene Fragestellungen angesprochen. Krebs und Kiefer ist eines der führenden unabhängigen Ingenieurbüros in Deutschland. Seit 1950 planen, steuern, überwachen und prüfen wir für den Bauherren der öffentlichen Hand, für institutionelle Investoren oder Architekten im Inund Ausland. Von Ingenieurbauwerken bis zu Verkehrsanlagen, vom Hochbau bis zur Industrieanlage. Mit unseren Planungen sorgen wir für eine nachhaltige Qualität der Bauwerke. |
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| 11:00 - 11:45 Uhr |
Weitere Informationen
Baudirektor Marcel ZembrotMinisterium für Verkehr & Infrastruktur Baden-Württemberg |
Brückennachrechnung und -ertüchtigung - Die Umsetzung in Baden-WürttembergBaudirektor Marcel ZembrotAufgrund der überproportional gestiegenen Güterverkehrsleistung in Verbindung mit der Anhebung der zulässigen Gesamtgewichte der Lkw von 24 t im Jahr 1956 auf inzwischen 44 t sowie des extremen Anstiegs der genehmigten Schwerlasttransporte sind viele Brücken den heutigen verkehrlichen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Dies gilt technologiebedingt insbesondere für Spannbetonbauwerke, die vor 1980 gebaut wurden. Und die Verkehrsprognosen sagen eine weitere signifikante Zunahme des Güterverkehrs voraus. Was tun, um die Sicherheit und Funktionstüchtigkeit der Bestandsbrücken auch künftig sicherzustellen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Vortrag von Herrn BD Marcel Zembrot vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg. Die ersten praktischen Erfahrungen zeigen: die Nachrechnung und Ertüchtigung von Bestandsbrücken wird eine der Schwerpunktaufgaben im Straßenbau der kommenden Jahrzehnte mit einem erheblichen Investitionsvolumen sein, die besondere Anforderungen an die beteiligten Ingenieure stellt. So bedarf es neben dem geballten Sachverstand insbesondere auch der Kreativität der Ingenieure, um zukunftssichere und gleichzeitig wirtschaftliche Lösungen zu finden. |
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| 11:45 - 12:30 Uhr |
Weitere Informationen
Prof. Dr.-Ing. Thomas Ummenhofer,KIT Stahl- und Leichtbau Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine |
Erhaltung und Ertüchtigung von StahlkonstruktionenProf. Dr.-Ing. Thomas UmmenhoferDer Erhalt und die Ertüchtigung von Stahlkonstruktionen stellt oftmals hohe Anforderungen an den Tragwerksplaner. Beim Umgang mit dem Bestand ist zu klären, ob Vorschäden vorliegen. Bei ermüdungsbeanspruchten Bauteilen stellt sich zudem das Problem der akkumulierten Betriebsbeanspruchung. Wesentlich ist zudem die Kenntnis des Herstellungsverfahrens und der chemischen Bestandteile des vorhandenen Stahltragwerks. Unter Umständen ist wegen eines nicht oder nur bedingt schweißgeeigneten Bauteils die Planung zu modifizieren. |
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| 12:30 - 14:00 Uhr | Mittagspause | |||||||||||||||||||
| 14:00 - 14:40 Uhr |
Dr.-Ing. Silvio Weiland,Tudalit e. V. |
Textilbewehrter Beton im Ingenieurbau:Dr.-Ing. Silvio Weiland
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| 14:40 - 15:20 Uhr |
Engineering Consultant
Weitere Informationen
Steel & Aluminium Structures Joining, Fatigue & Fracture
Univ.‐Prof. Dr.‐Ing. Dr.‐Ing. habil. Dimitris Kosteas,Engineering Consultant Steel & Aluminium Structures Joining, Fatigue & Fracture |
AluminiumbrückenUniv.‐Prof. Dr.‐Ing. Dr.‐Ing. habil. Dimitris KosteasVorteile des Materials und der Bauweise, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Stand des Wissens über Alu-Konstruktionen, Berechnung, Ausführung, Qualitätssicherung, Sicherheit, Zuverlässigkeit, nationale und internationale Normen, Vergleichsstudien. Fertigung und Fügetechnik, Möglichkeiten durch Rührreibschweissen und Normung. Konstruktions-elemente einer Fußgängerbrücke. Unterhaltung und Lebensdauerkosten. Anwendungsbeispiele. Lebenslauf/Tätigkeit
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| 15:20 - 15:40 Uhr | Kaffeepause | |||||||||||||||||||
| 15:40 - 16:20 Uhr |
Dr.-Ing. Jens Tusche,RW Sollinger Hütte GmbH |
Lager im BrückenbauDr.-Ing. Jens TuscheInhalt des Vortrages ist ein Überblick über gebräuchliche Lagerarten im Brückenbau, vom einfachen bewehrten Elastomerlager bis hin zum spielfreien Kalottenlager. Es werden Hinweise zur Normung und zu bauaufsichtlichen Zulassungen gegeben und Grundsätze und Empfehlung für eine Lagerung dargestellt. Außerdem werden die Komponenten ausgewählter Lager vorgestellt. Es folgen Hinweise zur Berechnung, zum Einbau von Lagern und die Vorstellung einiger Lagerschäden. 1989-1994 Studium Bauingenieurwesen, Konstruktiver Ingenieurbau/Tragwerksplanung an der Technischen Universität Dresden |
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| 16:20 - 17:00 Uhr |
Weitere Informationen
Ralf HofmeisterHOFMEISTER Asphaltbau GmbH |
Brückenabdichtung - in Verbindung mit Gussasphalt, und was noch?Ralf HofmeisterIn dem Vortrag werden die Einsatzgebiete von Gussasphalt bei der Brückenabdichtung erläutert. Die Historie der Entwicklung der bituminösen Abdichtungen auf Brücken wird dargestellt. Besonderer Wert wird darauf gelegt, die Bauweise in Bezug auf Ihre Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit zu bewerten. Ralf Hofmeister |
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